Herzfelder Kreislaufwirtschafts- und Verwertungs GmbH

Grundlagen

Nachhaltiger Aufbau auf gesetzlicher Grundlage

  • Zeitstrahl_BergrechtDie alleinige gemäß Bergrecht auszuführende Verfüllung der Tongrubenlöcher inklusive Ausschöpfung des Tons zur externen Nutzung wird voraussichtlich bis zum Jahr 2065 andauern, also etwa 25 Jahre länger als die ,GRÜNE Erlebniswelt Herzfelde‘.
  • Zeitstrahl_DeponieDurch die Verwendung des geförderten Tons vor Ort kann die ,GRÜNE Erlebniswelt Herzfelde‘ bis etwa 2040 fertiggestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Durch den über Jahrzehnte intensiven Abbau von Tonerde ist das Areal zwischen Herzfelde und Hennickendorf sowie die angrenzenden Gebiete anfällig für sogenannte Tagbrüche, also das unvermittelte Absacken ganzer Geländeteile. Zuletzt war das in Herzfelde ein Jahr vor der Wende der Fall: 1988 brach durch solche Erdmassenbewegungen eine Stromtrasse im Bereich der Strausberger Straße/Ziegeleistraße.

Um diese gemeinschädlichen Auswirkungen durch Setzungen und Sackungen für die Zukunft auszuschließen und das Wohlergehen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger nicht zu beeinträchtigen, müssen die ehemaligen Tongruben verfüllt werden. Diese Verfüllung erfolgt auf der Grundlage der Rechtsvorschriften des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe mit ausschließlich mineralischem, nicht gefährlichem, Material. Es werden dazu Boden und Steine (Erdaushub) aus Tiefbaumaßnahmen sowie Bauschutt aus Gebäudeabrissen und Flächenaufbrüchen, wie beispielsweise Ziegel, Beton, Fliesen und Keramik sowie Gleisschotter verwendet. Für weitere Details siehe hier.

Neben der Pflicht die Böschung im Tagebau zu sichern, hat die HKV von den zuständigen Behörden die Auflage erhalten, noch liegende Rohstoffe zu gewinnen. Das bedeutet, dass der vorkommende Rohstoff, hier: Ton, in der Grube West noch zu gewinnen ist. Anschließend muss auch dieses Tagebauloch mit Boden und Bauschutt verfüllt werden.

Um den Zeitraum des Abschlusses der Verfüllung so zeitnah wie nur möglich zu gestalten, verfolgt die HKV das Gestaltungskonzept des sogenannten technischen Bauwerks. Diese Aufschüttung ermöglicht es, den aus den Tongruben zu gewinnenden vorliegenden Rohstoff auf kurzem Wege auf dem eigenen Betriebsgelände als Dichtungsschicht in der Basis des Bauwerks einzusetzen.

Das heißt: Mit der projektbezogenen Verwendung des Rohstoffes am eigenen Standort verkürzt sich die Zeit der Gewinnung und Vermarktung des Rohstoffes erheblich, sodass die Errichtung des technischen Bauwerkes weniger Zeit in Anspruch nimmt als die bergbaurechtliche Verpflichtung der Sicherung und Gewinnung. Auf diese Weise ist es möglich, das Gesamtprojekt ,GRÜNE Erlebniswelt Herzfelde‘ schneller zu realisieren als wenn nur die Tongruben ausgeschöpft und verfüllt würden.

Die HKV nutzt statt der üblichen externen Dienstleister die datenschutzfreundlichere Technologie von Matomo, um statistische Auswertungen der Seitennutzung zu erhalten. Weitere Informationen